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Libra - �asopis Hrvatskog kulturnog kluba
 

Zum 21. Jahrestag des Kroatischen humanitären Forums

Am heutigen Tag vor 21 Jahren, am 19. September 1991, wurde in Baden das Kroatische humanitäre Forum gegründet. Seit der Gründung lieferte das KHF 336 Sattelschlepper humanitären Hilfe nach Kroatien ab, die letzte Sendung am 9. Juni 2008. Seitdem sind nur die Patenschaften für Kinder der bedürftigen Familien geblieben, von am Anfang über hundert, heute immer noch über vierzig Patenschaften.

Letztes Jahr, anlässlich des 20. KHF-Jubiläums, haben wir in Libra, der Zeitschrift des Kroatischen Kulturklubs, einen ausführlichen Artikel über das KHF veröffentlicht und da sich seit dieser Zeit nichts Wesentlichen verändert hat und die Anzahl der Patenschaften gleich geblieben ist, statt einen neuen Artikel zu schreiben, bringen wir für Portalleser den letztjährigen Artikel aus der Libra: 

20 Jahre Kroatisches Humanitäres Forum Schweiz


Sendung für Mostar: Das Postauto, ein Geschenk der humanitären Organisation "Basel hilft" voll beladen mit Paketen der humanitären Hilfe,
auf dem Weg nach Mostar der Adriaküste entlang (1995)

Das Kroatische Humanitäre Forum „Hrvatski humanitarni forum“ der Schweiz (HHF), ist eine Hilfsorganisation, die am 19.9.1991 gegründet wurde, rund zwei Monate vor dem Fall der Stadt Vukovar, als die kriegerischen Angriffe auf die Republik Kroatien schon begonnen hatten und viele Flüchtlinge und Vertriebene ihre Häuser verlassen mussten und sich in langen Kolonnen auf den Weg ins Ungewisse begaben. Dieses Jahr sind es nun 20 Jahre, seit der Gründung dieser einmaligen Hilfsorganisation.

In den vergangenen 20 Jahren hat sich das HHF, aus einer rein kroatischen Organisation, zu einer kroatisch- schweizerischen, humanitären Organisation gewandelt. Erreicht wurde dies, durch die tägliche, unermüdliche Arbeit zahlreicher Kroatinnen und Kroaten in der Schweiz.  Mit der Unterstützung ihrer Schweizer Freunde und im engen Kontakt mit der Schweizer Bevölkerung, sowie  weltlichen und religiösen Schweizer Organisationen und Institutionen. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen kroatischen Organisationen dieser Art, die sich in ihrer Tätigkeit eher an politische Parteien, meist an die regierende Partei, angelehnt haben, ist das HHF bis heute überparteilich und unpolitisch, also eine rein humanitäre Organisation geblieben. Vom Anfang an hat das HHF das Wesen der demokratischen Veränderungen erkannt und handelte nach dem Grundsatz: „Parteien sind vergänglich, Kroatien ewig!“. Es war immer zu Gunsten des leidenden Heimatlandes Kroatien und im Rahmen der Möglichkeiten, auch zugunsten des kroatischen Volkes in Bosnien und der Herzegowina tätig.

Dem HHF sind in den Jahren des kroatischen Verteidigungskrieges etwa zweihundert kroatische Familien und Einzelmitglieder beigetreten, wie auch eine ganze Reihe von Schweizern und Sponsoren. Aber auch andere, in der Schweiz lebende Völker, haben durch Spenden und ihre Mitgliedschaft einen grossen Beitrag geleistet. Etwa vierzig HHF-Mitglieder waren durch ihre ehrenamtliche Arbeit an den Tätigkeiten des HHF direkt beteiligt und opferten dafür viel von ihrer Freizeit.

In den ersten zwölf Jahren, bis zum Dezember 2002, hat das HHF ganze 333 humanitäre Transporte ins Heimatland gesendet, vier Jahre später noch drei weitere organisiert, also insgesamt 336 Transporte mit humanitären Hilfsgütern. Was insgesamt 17 130 m3 oder 2 385 Tonnen Hilfsgüter entspricht: Kindernahrung, Hygieneartikeln, Kleidung, Schuhwerk, Bettwäsche, Matratzen, Nähmaschinen, Möbeln und Einrichtungsgegenstände, Baumaterial, Fahrräder, Spielzeuge, Schulsachen und Schulmöbel, Medikamente, Spitalgeräte und Apparate, sowie Spitalbetten und Einrichtungen. Auch diverse Fahrzeuge: wie einen Notfallwagen, einen Bus, ein komplettes Feuerwehrfahrzeug, grössere Mengen an Feuerwehrausstattung und spezieller Kleidung für Feuerwehrtrupps. Sowie mehrere Generatoren und drei mobile Bäckereien aus den Reserven der Schweizer Armee, alles in einem Gesamtwert von insgesamt etwa 22 938 200 CHF.

 
Mit mehr als 700'000 Flüchtlingen und Vertriebenen war Kroatien dankbar
für die Überlebensnahrung aus den Lagern des Schweizer Zivilschutzes (1992.)


Oft hat man am HHF-Lager gleich zwei Sattelschlepper am selben Tag beladen


Kinderkette: Kindergarten- und Grundschulschüler in Zürich Witikon
beim Beladen des Sattelschleppers...


... und glücklich nach getaner Arbeit, wissend, dass sie mit ihren Geschenken
den behinderten Kindern im Heim „Juraj Bona�i“ in Split helfen können (1992)

Seit seiner Gründung vermittelte das HHF etwa hundert Patenschaften für Kinder der durch den Krieg betroffenen Familien, wovon bis heute noch etwa 50 Patenschaften bestehen. Es ist bemerkenswert, dass einige Schweizer Familien bis zu drei Patenschaften übernahmen, eine Frau übernahm sogar acht. Die Schwestern Dominikanerinnen kümmern sich um 15 Patenkinder. Alle Paten sind im ständigen Brief-, oder Direktkontakt  zu ihren Patenkindern und deren Familien. In einigen Fällen, haben sich richtige Freundschaften entwickelt. Das HHF überweist das Geld für diese Patenschaften alle drei Monate auf das Konto der Caritas des Zagreber Erzbistums ein, des regionalen Zentrums für Vertriebene und Rückkehrer in Osijek und der Pfarrei Novo Selo – Balegovac bei Od�ak. Die Caritas, das regionale Büro und die Pfarrei leiten diese Mittel dann direkt an die Patenkinder weiter. Wenn man die Lieferungen des HHF, die Patenschaftszahlungen und die direkte finanzielle Hilfe an Krankenhäuser und Kinderheime zusammenrechnet, kommt man bis Dato zu einem geleisteten Hilfsbetrag von ca. 25 Mio. CHF.


Weihnachtstreff der KHF-Patenkinder im Regionalbüro Osijek (2008)


Das KHF-Lager fast begraben unter den vielen Weihnachtspaketen...
... liebevoll verpackt werden sie Kinderherzen in Kroatien erfreuen

Aufgrund der Transparenz der HHF-Arbeit und der ordentlichen Buchführung bekam das HHF die Anerkennung ZEWO (Zentralstelle für Wohlfahrtsunternehmen), der zentralen Organisation für die Aufsicht aller humanitären – gemeinnützigen Verbände der Schweiz. Dieses Label bestätigt, dass das HHF eine glaubwürdige und geprüfte Hilfsorganisation ist, die sich mit gemeinnützigen Aktivitäten beschäftigt, unter Einhaltung der strengen Kriterien der ZEWO, was auch bedeutet, dass alle Zahlungen, die bei der HHF eingehen, in der Schweiz von den Steuern abgesetzt werden können.

Wir sind stolz auf die geleistete Arbeit und danken allen Helfern die das ermöglicht haben.

Aus der Libra Nr. 29, der Zeitschrift des Kroatischen Kulturklubs der Schweiz

 
 
 
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